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Helfer vor Ort - First Responder

Helfer vor Ort (HvO) oder auch First Responder wird das System genannt, in dem ehrenamtliche Helferinnen und Helfer seit 1999 die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes entscheidend verkürzen. Heute ist das System aus der Notfallrettung nicht mehr weg zu denken und können so die entscheidenden Minuten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes überbrücken

Ein Samstagnachmittag ca. 15:30 Uhr im Sommer.
Ein Notruf geht auf der Rettungsleitstelle Esslingen ein. Es heißt leblose Person im Garten.

Die Rettungsleitstelle alarmiert den Rettungsdienst und zusätzlich die ortsansässigen Helfer vor Ort.

Die ehrenamtlichen Helfer vor Ort rücken zum Einsatz aus. Meist mit ihren privaten PKWs

und sind durch die örtliche Nähe meist schon nach wenigen Minuten am Einsatzort. Dort versorgen Sie die Person mit allen notwendigen Maßnahmen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.

Unsere Helfer vor Ort führen entsprechende lebenserhaltende Basismaßnahmen durch, wie z.B. eine Herz-Lungen-Wiederbelebung, Lagerung des Patienten, Betreuung, blutstillende Maßnahmen usw. Eine wichtige Aufgabe ist auch die frühe Rückmeldung an die Leitstelle, ob eventuell noch ein weiteres Fahrzeug oder ein Notarzt benötigt wird.

Die Aufgaben

Bei einem Kreislaufstillstand sinkt die Chance zu überleben um rund zehn Prozent je Minute, in der nichts geschieht. Umso größer ist natürlich die Chance wenn bereits nach kurzer Zeit lebensrettende Maßnahmen getroffen werden und so die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungswagens überbrücken.

Diese Zeit wird durch das Helfer vor Ort Systems entscheidend verkürzt.  Bereits im Jahr 1999 wurde im Kreisverband Nürtingen-Kirchheim das System eingeführt um die Langzeitüberlebenschancen eines Notfallpatienten zu erhöhen.

Die Erstversorung wird durch speziell ausgebildetes Personal durchgeführt und kann so die Chance des Patienten bedeutend erhöhen.

Zu den Aufgaben der ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Bereitschaft Wendlingen zählt nicht nur die Behandlung von Verletzungen oder Erkrankungen, sondern auch die fachgerechte Übergabe des Patienten an den Rettungsdienst, sowie die Betreuung Betroffener und Angehöriger.

Die Helfer sind rund um die Uhr 365 Tage im Jahr ehrenamtlich über digitale Funkmeldeempfänger erreichbar und werden immer parallel zum Rettungsdienst von der Rettungsleitstelle Esslingen alamiert. Durch die örtliche Nähe und Ortskenntnis sind die Helfer bereits wenige Minuten nach Eingang des Notrufs am Einsatzort.

Die Ausstattung

Jedem Ersthelfer unseres Ortsvereins steht eine komplette Notfallausrüstung zur Verfügung. Sie besteht aus:

  • Notfall-Rucksack oder Tasche
  • Blutdruckmessgerät + Stethoskop
  • Blutzucker-Messgerät
  • Rettungsdecken
  • Verbandmaterial (Kompressen, Verbandpäcken, usw.)
  • (Kleider-)Schere
  • Einmalhandschuhe
  • Pupillenleuchte
  • manuelle Absaugpumpe
  • Beatmungsbeutel + Masken Gr. 3 + 5
  • Halswirbelsäule-Immobilisation, auch bekannt als Halskrause
  • Sam-Splint Schienen, zur Ruhigstellung von Brüchen
  • Sauerstoff
  • Larynxtuben, Hilfsmittel zur Beatmung
  • Einsatzwesten mit der Aufschrift 'Helfer vor Ort'


Einige unserer Helfer vor Ort haben zusätzlich noch einen Frühdefibrillator dabei.

Foto: Sanitäter steht mit einer Trage vor einem DRK-Wagen.
Foto: A. Zelck / DRK

Ausbildung

Die Ausbildung umfasst mindestens eine Sanitätsausbildung mit 64 Stunden oder eine höherwertige Ausbildung.

Darin enthalten sind tiefergehende Grundlagen zur Anatomie und Physiologie des Menschen, verschiedene Erkrankungen und Verletzungen, spezielle Ausbildung in der Herz-Lungen-Wiederbelebung und eine Einweisung in die Frühdefibrilation mit einem Defibrillator (AED).

Durch das Mitfahren auf Rettungswagen werden praktische Erfahrungen aufgebaut und ergänzt. Selbstverständlich bilden sich alle unsereHelfer vor Ort regelmäßig fort.

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